Scheidenpilz – Ursachen

Scheidenpilz – Ursachen erkennen und behandeln

Woman with stomach acheIn der Vagina herrscht grundsätzlich ein saures Milieu. Idealerweise liegt der pH-Wert bei vier oder nur knapp darunter. Ursachen, die zu einer Verschiebung des vaginalen pH-Werts führen, sind allerdings vielfältig. Ein zu hoher pH-Wert in der Vagina gehört zu den häufigsten Auslösern von Scheideninfektionen.

Für den benötigten niedrigen pH-Wert in der Vagina sorgen Milchsäurebakterien. Die sogenannten Laktobakterien ernähren sich aus dem Zucker in den Zellen und schaffen eine saure Umgebung. Besonders häufig im Intimbereich vertreten ist Candida albicans, ein Hefepilz. Er ist die häufigste Scheidenpilz-Ursache. Durch die Vermehrung der Pilze kommt es zur Infektion. Betroffene Frauen spüren nun die typischen Symptome: Jucken, Brennen und Ausfluss machen sich bemerkbar. Die Behandlung einer vaginalen Pilzinfektion ist einfach möglich. Besonders angenehm sind Produkte, die vaginal nur einmalig angewendet werden müssen. Sie lindern schnell die lästigen Symptome und bekämpfen die Infektion mit sehr wirksamen, gut verträglichen Inhaltsstoffen.

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Scheidenpilz – Ursachen für eine Infektion

Die zentrale Rolle bei den Scheidenpilz-Ursachen spielt der pH-Wert in der Scheide. Bei einem ansteigenden pH-Wert kann eine Pilzinfektion ausbrechen. Viele verschiedene Faktoren beeinflussen das Milieu in der Vagina und können störend wirken. Nicht jede Frau erkrankt unter den gleichen Umständen an einem Scheidenpilz.

Typische Scheidenpilz-Ursachen sind ein zu hoher pH-Wert, ein geschwächtes Immunsystem sowie eine Pilzinfektion an anderen Körperstellen. Hefepilze wie Candida albicans finden unter diesen Umständen einen idealen Nährboden und breiten sich auf der empfindlichen Schleimhaut der Vagina aus. Auch bei gesunden Frauen befinden sich Pilze in der Scheide. Das körpereigene Abwehrsystem hält sie normalerweise in Schach. Steigt jedoch der pH-Wert in der Scheide an, finden die Pilze in der feucht-warmen Umgebung beste Bedingungen und vermehren sich rasant.

Ursachen für Scheidenpilz, die sich leicht beheben lassen

Pilze mögen eine feuchte und warme Umgebung. Daher finden Scheidenpilze im Intimbereich nahezu ideale Bedingungen vor. Ein sehr feuchtes und warmes Klima, wie es beispielsweise bei einem Besuch im Schwimmbad oder in der Sauna herrscht, kann eine Scheidenpilz-Infektion begünstigen. Weitere mögliche Ursachen für Scheidenpilz:

  • Zu den unterstützenden Scheidenpilz-Ursachen gehört auch das Tragen von Unterwäsche aus synthetischen Materialien. Die Stoffe sind luftundurchlässig und fördern eine feuchte Wärme im Intimbereich. Zusätzlich vertragen diese Wäschestücke nur niedrige Temperaturen in der Waschmaschine. Es ist sinnvoll, jedem Waschgang mit Unterwäsche einen Hygienespüler wie den Canesten® Wäsche Hygienespüler zuzugeben, sofern die Waschtemperatur 60 Grad Celsius unterschreitet.
  • Handtücher und Waschlappen, die im Intimbereich genutzt werden, sollen stets sauber und trocken sein. In feuchten oder zu kalt gewaschenen Handtüchern überlebt der Pilz und verbreitet sich weiter. Auch hier ist der Einsatz eines Hygienespüler bei niedrigen Waschtemperaturen sinnvoll.
  • Das Tragen von Slipeinlagen sollte auf die Tage beschränkt werden, an denen sie wirklich nötig sind. Slipeinlagen schaffen ebenfalls ein feucht-warmes Klima und damit ideale Rahmenbedingungen für eine Infektion mit einem Scheidenpilz. Bei sportlichen Aktivitäten verursachen Slipeinlagen kleine Mikroverletzungen im Intimbereich und schaffen eine ideale Eintrittspforte für den Pilzerreger.
  • Übertriebene oder falsche Intimhygiene kann einen Scheidenpilz begünstigen. Zu intensive Reinigung und Pflege oder ein unpassendes Duschgel schädigen den natürlichen Säureschutzmantel im Intimbereich. Spezielle Waschlotionen für den Intimbereich entsprechen dem natürlichen Scheidenmilieu und halten die Schutzfunktion der Schleimhaut aufrecht.

Mit diesen einfachen Verhaltensregeln bekämpfen Frauen bereits das Gros der Scheidenpilz-Ursachen, wodurch eine Pilzinfektion meist vermieden werden kann.

Andere Erkrankungen als Scheidenpilz-Ursachen

Nicht immer verhindern die oben genannten Verhaltensmaßnahmen eine Scheidenpilz-Infektion. Als Ursache kommen auch verschiedene Grunderkrankungen infrage. Typische Krankheiten, die eine Pilzinfektion im Intimbereich begünstigen, sind:

  • eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse
  • Diabetes mellitus
  • lang anhaltender, starker Stress
  • die Einnahme von gestagenhaltigen Medikamenten (hormonelle Verhütungsmittel wie die Pille, Hormonersatztherapie)
  • die Einnahme von Antiandrogenen bei Akne, übermäßigem Haarwuchs (Hirsutismus) oder der gesteigerten Produktion männlicher Geschlechtshormone
  • eine Behandlung mit Antibiotika zur Bekämpfung einer Infektion
  • die Einnahme von Kortikoiden (beispielsweise zur Behandlung von Allergien, Asthma, Neurodermitis etc.)
  • eine Behandlung mit Zytostatika (Chemotherapie).

Diese Grunderkrankungen und Medikamente sind häufige Scheidenpilz-Ursachen. Sie beeinflussen den pH- oder Hormonhaushalt des weiblichen Körpers. Betroffene Frauen haben ein deutlich höheres Risiko, an einer vaginalen Pilzinfektion zu erkranken. Der richtige Ansprechpartner ist in diesen Fällen der Arzt.

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