Ständig Scheidenpilz?

Wenn der Scheidenpilz ständig wieder kommt

Zunächst einmal vorweg: Vor dem Erreger des Scheidenpilzes, dem Hefepilz Candida albicans, können wir uns kaum schützen. Tatsächlich trägt ihn fast jede Frau in sich. Dass trotzdem nur Wenige erkranken, liegt unter anderem an dem sauren Scheidenmilieu, das dazu beitragen kann, den Pilz in Schach zu halten und eine übermäßige Verbreitung zu verhindern. Erst wenn diese natürliche Abwehr des Körpers geschwächt ist, nimmt die Infektion mit Symptomen wie Jucken, Brennen und Ausfluss ihren Lauf.

Ständig Scheidenpilz durch regelmäßige Medikamenten-Einnahme

Wenn eine Patientin ständig unter Scheidenpilz leidet, ist es wichtig, herauszufinden, warum ihr Immunsystem dem lästigen Erreger nicht gewachsen ist. Gründe dafür könnten chronischer Stress oder psychische Belastungen sein. Doch auch Krankheiten sowie die Einnahme von Medikamenten spielen eine große Rolle. So unterdrückt beispielsweise Kortison die körpereigene Abwehr.
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Auch die häufige Einnahme von Antibiotika begünstigt den Ausbruch einer Pilzerkrankung. Das Medikament greift nicht nur die Krankheitserreger an, sondern auch die nützlichen Milchsäurebakterien in der Vagina, die für ein stabiles, saures Scheidenmilieu sorgen, welches wiederum dazu beitragen kann, dass man nicht an Scheidenpilz erkrankt.

Chronische Krankheiten als Grund für wiederkehrenden Vaginalpilz

Sabotiert wird das Immunsystem auch von dem Aids-Erreger. HIV-Infizierte haben daher ebenfalls ein erhöhtes Risiko, dass sich der Hefepilz immer und immer wieder bei ihnen durchsetzt. Das Gleiche gilt für Diabetikerinnen, vor allem dann, wenn sie medikamentös nicht gut eingestellt sind. In ihren Schleimhäuten und in Gewebeflüssigkeiten ist vermehrt Zucker eingelagert: ein perfekter Nährboden für den Scheidenpilz.

Risikofaktor übertriebene Körperhygiene

Viele Scheidenpilz-Patientinnen denken immer noch, mangelnde Hygiene sei der Grund für die Erkrankung. Das Gegenteil ist der Fall: Frauen, die ihrem Intimbereich häufig mit Waschgel oder Sprays zu Leibe rücken, erhöhen ihr Risiko, Scheidenpilz zu bekommen. Die häufig aggressiven Produkte zerstören die natürliche Scheidenflora und geben dem Vaginalpilz damit eine Angriffsfläche. Auch der häufige Besuch im Schwimmbad kann der Grund sein, dass einige Frauen ständig Scheidenpilz haben. Hier sind jedoch ebenfalls nicht die mangelnden hygienischen Zustände schuld, sondern das mit Chlor versetzte Wasser.

Aufpassen sollten Sie auf der Toilette: Die korrekte „Wischtechnik“ – von vorne nach hinten – kann verhindern, dass Keime vom Darm in die Vagina gelangen.

Ständig Scheidenpilz durch ungeschützten Sex?

Grundsätzlich gehört Vaginalpilz nicht zu den Sexualkrankheiten. Es kommt jedoch vor, dass Sex hinter den ständig wiederkehrenden Infektionen steckt, denn: Auch bei Männern können sich Hefepilze im Genitalbereich ansiedeln. Da die Bedingungen dort jedoch ungünstiger für den Erreger sind, spüren viele Männer keinerlei Symptome. Trotzdem infizieren sie ihre Partnerin, die dann erkrankt. Nun entsteht ein Kreislauf: Die Frau bekämpft ihren Scheidenpilz erfolgreich, steckt sich danach jedoch wieder bei ihrem Partner an, sodass erneut behandelt werden muss. Dies setzt sich fort, bis auch der Mann den Hefepilz durch eine geeignete Therapie kuriert.

Wirksame Medikamente helfen, den Scheidenpilz zu behandeln

Der Wirkstoff Clotrimazol hat sich als Breitbandantimykotikum im Einsatz gegen Candida albicans bewährt. Dieser bekämpft nicht nur die Pilzerreger, sondern wirkt gleichzeitig gegen grampositive Bakterien und hat antientzündliche Effekte. Die Kombinationstherapie Canesten® Gyn Once Kombi aus Vaginaltablette und Creme setzt beispielsweise auf Clotrimazol und ist deshalb bei der Eigentherapie von Scheidenpilz empfehlenswert. Die Vaginaltablette wird einmalig mithilfe eines Applikators in die Scheide eingeführt. Sie sorgt durch ihre Depotwirkung dafür, dass der Vaginalbereich über mehrere Tage mit dem Anti-Pilz-Mittel versorgt wird. Zusätzlich tragen Sie die antimykotische Creme auf, die den äußeren Genitalbereich behandelt.

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