Scheidenpilz – Vorbeugung

Scheidenpilz vorbeugen – das sind die wichtigsten Maßnahmen

Shower woman washingScheidenpilz ist eine unangenehme, aber keine schwerwiegende Erkrankung. Dennoch ist es gut zu wissen, dass Sie eine Menge unternehmen können, um Scheidenpilz vorzubeugen. Viele Regeln lassen sich ohne großen Aufwand in Ihrem alltäglichen Leben beachten.

Der Erhalt des natürlichen pH-Wertes

Idealerweise liegt der pH-Wert der vaginalen Schleimhaut im sauren Bereich zwischen drei und vier. Milchsäure stabilisiert den pH-Wert. Lactobazillen wandeln Zucker, die sie Hautzellen entnehmen, in Milchsäure um. Damit leisten diese Bazillen, die sich natürlicherweise auf der vaginalen Schleimhaut befinden, einen wichtigen Beitrag, damit sich Pilzerreger, wie zum Beispiel von einer Harnwegsinfektion, nicht in der Scheide ansiedeln und vermehren können.

So pflegen Sie Ihren Intimbereich richtig

Frauen sollten den natürlichen pH-Wert im vaginalen Bereich erhalten. Dafür ist es wichtig, eine geeignete Waschlotion für die Reinigung des Intimbereichs zu verwenden. Heute finden Sie in Apotheken, Supermärkten und Drogerien ein vielfältiges Angebot an Waschlotionen, die den sauren pH-Wert in der Vagina schützen. Wenn sie diese regelmäßig verwenden, können Sie dazu beitragen, die Abwehrfunktion Ihrer vaginalen Schleimhäute zu erhalten.

Sauberkeit und natürliche Materialien sind Trumpf

Auch durch die Verwendung von regelmäßig erneuerten Handtüchern, die stets trocken sind, können Sie Scheidenpilz vorbeugen. Das Gleiche trifft auf das tägliche Wechseln Ihrer Unterwäsche zu. Am besten tragen Sie ausschließlich Slips aus natürlich atmungsaktiver Baumwolle. Sie sorgt im Gegensatz zu Unterwäsche aus synthetischen Fasern für eine optimale Belüftung des Intimbereichs. Darüber hinaus lässt sich Wäsche aus dieser Naturfaser bei hohen Temperaturen in der Waschmaschine waschen. Bedenken Sie, dass Krankheitserreger erst ab einer Waschtemperatur von 60 Grad, Pilze sogar erst ab 70 Grad abgetötet werden! Ein spezielles Waschmittel, wie zum Beispiel Canesten® Hygiene Wäschespüler, kann hier unterstützend wirken.

Auf die richtige Technik kommt es an

Vielen Frauen ist nicht bewusst, dass Toilettengänge ein erhebliches Risiko bergen, sich mit einer Scheidenpilzerkrankung zu infizieren. Bei einer falschen Wischtechnik gelangen Erreger aus dem Darm leicht in die Scheide und können hier eine Pilzinfektion hervorrufen. Aus diesem Grund sollten Sie es sich zur Gewohnheit machen, stets von vorne nach hinten zu wischen. Auf diese Weise lässt sich Scheidenpilz vorbeugen und auch eine bereits bestehende Infektion bekämpfen. Übrigens können Sie eine Scheideninfektion ohne Weiteres selbst behandeln, wenn Sie dafür ein bewährtes Mittel gegen Scheidenpilz wie z.B. Canesten® GYN Once Kombi einsetzen, das mit einer Vaginaltablette und einer Creme für die äußere Anwendung auf eine schnelle Behandlung setzt. Wenn Sie unsicher über die Symptome oder schwanger sind, holen Sie vorher ärztlichen Rat ein.

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Verhindern Sie hohe Temperaturen und Luftfeuchtigkeit im Intimbereich

Verschiedene Aktivitäten begünstigen die Entstehung und Ausbreitung von Vaginalpilz. In diesem Zusammenhang sollten Sie

  • Saunabesuche
  • Wannenbäder daheim
  • häufige Schwimmbadbesuche

möglichst reduzieren oder – bei starker Anfälligkeit für Scheidenpilz – vermeiden.

Darüber hinaus kann auch das Tragen von Slipeinlagen zu einem feucht-warmen Milieu im Intimbereich führen, das Scheidenpilz fördert. Die Ursache hierfür ist die luftundurchlässige Klebefolie, mit der Sie die Einlage am Slip befestigen. Auch vom Tragen enger Hosen ist abzuraten, wenn Sie Scheidenpilz vorbeugen möchten.

Schutzmaßnahmen beim Geschlechtsverkehr

Anders als viele denken, gehört eine Scheidenmykose nicht zu den Geschlechtskrankheiten, obwohl sie sexuell übertragbar ist. Aus diesem Grund sollten Sie sich und Ihre Partner bei allen sexuellen Praktiken wirksam mit einem Kondom schützen. Wenn Sie in einer festen Beziehung an Scheidenpilz erkranken, ist ebenfalls die Verwendung eines Kondoms angezeigt, unter Umständen kann darüber hinaus die Mitbehandlung Ihres Partners sinnvoll sein. Nur so kann ein mögliches gegenseitiges Anstecken mit dieser Pilzinfektion verhindert werden.

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