Scheidenpilz – Diagnose

Scheidenpilz erkennen und behandeln

A gynecological examinationJede Frau, die bereits einmal unter einer Pilzinfektion im Intimbereich gelitten hat, wird einen neuen Ausbruch von Scheidenpilz erkennen. Die Symptome für eine vaginale Infektion sind so typisch, dass es sehr einfach ist, einen Scheidenpilz zu erkennen. Folgende Beschwerden sprechen für eine Scheidenpilz-Infektion:

  • starkes Jucken und Brennen im Intimbereich
  • ein weißlicher bis gelblicher Ausfluss von krümeliger Konsistenz, der ein wenig an Quark erinnert
  • es können weißliche Beläge auf den inneren Schamlippen auftreten.

Treten die ersten Anzeichen auf und eine Frau kann einen Scheidenpilz erkennen, sollte sofort eine Behandlung eingeleitet werden. In der Apotheke sind hochwirksame, bewährte Mittel gegen Scheidenpilz erhältlich. Sie lindern die Beschwerden schnell und bekämpfen die Infektion wirkungsvoll. Diese Kombinationspräparate, bestehend aus einer bzw. drei Vaginaltabletten und einer Salbe, empfiehlt in den meisten Fällen auch der Arzt, wenn er einen Scheidenpilz erkennen konnte.

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Selbst den Scheidenpilz erkennen oder einen Arzt aufsuchen?

Die Symptome für eine Infektion mit einem Vaginalpilz sind so typisch, dass jede Frau einen Scheidenpilz feststellen kann. Fühlen sich Betroffene unsicher, dann ist der Besuch in einer Arztpraxis sinnvoll. Der richtige Ansprechpartner ist der Gynäkologe. Anhand der Untersuchung durch einen Arzt erhalten Frauen Sicherheit, wenn sie an einer Vaginalmykose leiden. In 90 Prozent der Fälle ist ein bestimmter Hefepilz, Candida albicans genannt, der Verursacher der Beschwerden. Andere Frauen bevorzugen die Beratung und Anonymität in einer Apotheke. Die Selbstbehandlung einer Infektion ist zuverlässig möglich, da es leicht ist, einen Scheidenpilz zu identifizieren. Nur in wenigen Fällen ist es unbedingt nötig, einen Arzt aufzusuchen:

  • Wenn sich die Symptome trotz Behandlung nach drei Tagen nicht bessern.
  • Wenn eine Frau unter klarem Ausfluss mit einem unangenehm fischigen Geruch leidet. Dann sind wahrscheinlich Bakterien die Auslöser für eine Infektion. Die Behandlung durch den Arzt verhindert Folgeerkrankungen.
  • Wenn zum ersten Mal eine Pilzinfektion im Vaginalbereich auftritt.
  • Wenn eine Frau häufiger als viermal pro Jahr unter einer Scheidenpilz-Infektion leidet.
  • Wenn Sie schwanger sind.

Den Scheidenpilz an den Symptomen erkennen

Einen Scheidenpilz identifizieren Apotheker und Gynäkologen bereits an der Beschreibung der Beschwerden. Der Frauenarzt ist in der Lage, weitere Untersuchungen durchzuführen. Der Arzt wird in einem Gespräch nach den Beschwerden der Frau fragen und sich Symptome wie Juckreiz oder Ausfluss beschreiben lassen. Bei einer einfachen körperlichen Untersuchung erkennt er die Vaginalmykose auf den ersten Blick, denn meist lässt sich mit bloßem Auge eine Scheidenpilz-Infektion erkennen.

Mittels Abstrich den Scheidenpilz nachweisen

Im Rahmen der Untersuchung auf Vaginalmykose nimmt der Gynäkologe einen Abstrich. Mit einem speziellen Stäbchen reibt der Frauenarzt an einer besonders auffälligen Stelle der Vaginalschleimhaut. So erhält er einige Zellen, den sogenannten Abstrich. Diese Probe betrachtet der Arzt unter einem Mikroskop in starker Vergrößerung. Die Hefepilze sind für den Experten in der mikroskopischen Untersuchung leicht zu erkennen. Sie weisen eine typische Form auf, die unverwechselbar ist.

Eine Pilzkultur anlegen

Kann eine Infektion mit einem Scheidenpilz durch die Vaginal-Untersuchung und einen Abstrich nicht bestätigt oder ausgeschlossen werden, legt der Arzt eine Pilzkultur an. Das Material des Abstrichs wird auf einen speziellen Nährboden gegeben und kann unter ideale Bedingungen wachsen. Im Labor kann dann untersucht werden, ob es sich um eine Pilzinfektion handelt und welcher Erreger die Beschwerden verursacht. Eine Pilzkultur ist auch dann sinnvoll, wenn bestimmt werden soll, ob ein Pilz resistent (unempfindlich) gegen bestimmte Antimykotika (Pilzmittel) ist.

Differenzialdiagnose stellen

Liegt keine Infektion mit einem Scheidenpilz vor, ist es wichtig, weitere Untersuchungen anzustellen. Der Arzt muss herausfinden, was die Beschwerden verursacht. Weitere Untersuchungen sind auch wichtig, wenn eine Frau häufig unter einem Scheidenpilz leidet. Treten häufig Vaginalmykosen auf, liegt meist eine andere Grunderkrankung vor. Auslöser für eine Scheidenpilz-Infektion sind in der Regel ein veränderter pH-Wert in der Scheide oder ein geschwächtes Immunsystem.

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