Scheidenpilz – Therapie

Wie wird ein Scheidenpilz behandelt?

verkaufsgespräch in der apothekeDie Behandlung einer vorliegenden Scheidenpilz-Infektion mit Medikamenten muss von Frau zu Frau beurteilt werden. Jede Scheidenpilz-Infektion verläuft nämlich anders und wird zusätzlich von der betroffenen Frau zu unterschiedlichen Zeitpunkten während des Verlaufs wahrgenommen. Auf jeden Fall sollte der Scheidenpilz aber auf irgendeine Art und Weise behandelt werden, da die Infektion mit der vaginalen Mykose unangenehm ist und nicht ohne weiteres wieder verschwindet.

Doch die Behandlung mit einem Medikament kann unter Umständen wegfallen. Wenn nämlich die richtigen vorbeugenden Maßnahmen während der Scheidenpilz-Infektion angewendet werden, kann das unter Umständen eine bestehende Infektion mit einem Hefepilz lindern und deutlich verbessern.

Vorbeugende Maßnahmen während einer Scheidenpilz-Infektion

Da der Scheidenpilz hauptsächlich entsteht, weil der saure Schutzmantel der Vagina gestört ist, kann es schon helfen, den PH-Wert, der dazu notwendig ist, aufrecht zu erhalten. Dies macht frau mit Hilfe der richtigen Pflege und Waschlotionen im entsprechenden PH-Bereich. Ein Intimwaschgel mit einem PH-Wert zwischen 3,5 und 4 ist genau richtig.
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Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, dass die getragene Unterwäsche nicht synthetisch ist, sondern bestenfalls aus Baumwolle besteht. Dann ist der getragene Slip luftdurchlässig und das vorherrschende Scheidenmillieu wird nicht unnötig feucht oder überwärmt.

Gleichzeitig sollte die Unterwäsche immer sauber sein, genau wie Handtücher, die den Intimbereich berühren. Können die getragenen Wäschestücke oder Handtücher nur unter 70 Grad gewaschen werden, sollte in jedem Fall ein Hygienespüler bei jedem Waschgang verwendet werden. Diese Maßnahme kann fast alle Bakterien abtöten, die zum Beispiel auch einen Scheidenpilz verursachen.

Während der Behandlung einer Scheidenpilz-Infektion und der Genesung der Frau sollte auf Schwimmbadbesuche verzichtet werden. Hier entsteht wieder ein feuchtes Klima innerhalb der Scheide und ein Trockenhalten, um die Ausbreitung der Scheidenpilz-Infektion zu vermeiden, kann nicht garantiert werden.

Auch auf Saunagänge sollte die betroffene Frau mit einer Scheidenpilz-Infektion verzichten, da durch die vorherrschende Hitze die Vagina überwärmt wird und damit eine trockene Umgebung nicht mehr garantiert werden kann. Denn Pilze jeglicher Art vermehren sich sehr gut bei feuchter und warmer Umgebung.

Insbesondere von Dampfsaunabesuchen sollte während der Behandlung einer Scheidenpilz-Infektion abgesehen werden. Folglich hilft es auch bei der Behandlung und Vorbeugung einer Infektion mit Hefepilzen, wenn die Haut immer richtig abgetrocknet wird.

Zusätzlich ist es wichtig, nach dem Stuhlgang auf die richtige Abwischtechnik zu achten: von vorne nach hinten, damit keine Bakterienaus dem Darm in den Bereich der Scheide gelangen und dort Scheidenpilz-Infektionen verursachen.

Da der Hefepilz, zum Beispiel Candida albicans, durch den eine Mykose entsteht, sich durch die verschiedenen Zucker in der Haut ernährt, ist es wichtig, während einer Scheidenpilz-Infektion auf die richtige Ernährung zu achten. Auch bei der Vorbeugung kann das helfen. Eine zuckerarme Ernährung entzieht dem Hefepilz die Möglichkeit, sich ausreichend zu versorgen und folglich zu wachsen. Denn der Pilz lebt von verschiedenen Zuckermolekülen. Das ist auch der Grund, warum die Krankheit Diabetes einen Scheidenpilz begünstigen kann.

Medikamentöse Behandlung von Scheidenpilz mit Antimykotika

Wenn diese Maßnahmen bei der Behandlung der Scheidenpilz-Infektion nicht helfen, muss der Scheidenpilz doch mit einem Medikament behandelt werden, beispielsweise mitCanesten® GYN Once Kombi. In den meisten Fällen ist dann ein Präparat angezeigt, das den Wirkstoff Clotrimazol enthält. Dieser kann auf verschiedene Arten (Beispiel Vaginaltablette oder Creme zur äußeren Anwendung) auf den Scheidenpilz aufgebracht werden. Es handelt sich dabei um ein Antimykotikum, das das Wachstum des Pilzes hemmt.

Wenn der Scheidenpilz auch nach der medikamentösen Behandlung nicht nach drei Tagen abgeklungen ist, mehr als viermal Jährlich wieder auftritt oder von Fieber, Schmerzen und blutigem Ausfluss begleitet wird, müssen auf jeden Fall weitere Untersuchungen durch einen Arzt erfolgen. Denn dann besteht die Möglichkeit und es ist wahrscheinlich, dass keine Pilzinfektion der Scheide vorliegt, sondern eine andere gravierende Grunderkrankung.

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