Nagelpilz – Ursachen

Nagelpilz: den Ursachen auf der Spur

Ursachen von NagelpilzVerdickte, poröse und verfärbte Nägel – so äußert sich eine Nagelpilzinfektion, auch Onychomykose genannt. Verursacher sind meistens Fadenpilze (Dermatophyten) oder seltener auch Hefe- oder Schimmelpilze. Diese unerwünschten „Untermieter“ ernähren sich von Keratin, einer Hornsubstanz unserer Nägel, der Haare und der Haut. Da sich Pilze besonders in warmem, feuchtem Klima wohlfühlen, wuchern sie oft zunächst als Fußpilz in den Zehenzwischenräumen. Wird dieser nicht behandelt, breitet sich der Erreger bis unter die Fußnägel aus.

Nagelpilz ist eine häufige Erkrankung: Etwa 12 Prozent der Bevölkerung sind mindestens einmal von ihr betroffen. Es gibt jedoch Menschen, die besonders gefährdet sind: Entweder, weil sie sich häufig an Orten aufhalten, an denen sie mit dem Erreger in Kontakt kommen, oder weil sie in ihrer Abwehr geschwächt und somit anfällig für den Nagelpilz sind.

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Nagelpilz-Ursachen: Infektionsherd Badeanstalt?

Unter den möglichen Nagelpilz-Ursachen ist der Besuch eines Schwimmbades die wohl bekannteste. Tatsächlich tummeln sich in dieser warmen und nassen Umgebung gerne Dermatophyten, ebenso wie in Saunen oder Fitnessstudios. Schon ein gemeinsam benutztes Handtuch oder das Barfußlaufen in den öffentlichen Feuchtbereichen kann zu einer Schmierinfektion führen. Über kontaminierte Hautschuppen erreicht der Pilz einen neuen Wirt.

Doch nicht jeder, der mit den mikroskopisch kleinen Sporen eines Dermatophyten in Kontakt kommt, erkrankt auch an einem Nagelpilz. Erst wenn bestimmte Risikofaktoren hinzukommen, können sich die Sporen so weit vermehren, dass es zum Ausbruch der Krankheit kommt. Zu diesen begünstigenden Faktoren gehören hohes Alter, ein geschwächtes Immunsystem, die Einnahme bestimmter Medikamente und häufiger Sport. Oft kommen auch mehrere dieser Faktoren zusammen.

Sportler gehören zur Risikogruppe

Wer joggt, Fußball spielt oder sich gern im Tennis misst, trägt meist geschlossene Turnschuhe – und schwitzt. Dadurch weicht die Haut auf und verliert ihre Schutzfunktionen. Gleichzeitig ist das feuchte, warme Klima im Schuh für Fadenpilze ideal: Wenn der Sportler bereits Sporen des Erregers auf der Haut trägt, können sich diese nun massiv ausbreiten, bis das Immunsystem ihnen nicht mehr Herr werden kann. Auch Bergleute, Bauarbeiter und Gärtner, die den ganzen Tag über festes Schuhwerk tragen, sind von diesem Effekt betroffen.

Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass Fußnägel viermal häufiger als Fingernägel von Dermatophyten befallen werden. Unsere Hände sind in der Regel keiner Staunässe ausgesetzt – wenn man von Berufsgruppen absieht, die über längere Zeit Plastikhandschuhe tragen müssen.

Entzündungen im Körper begünstigen Nagelpilz

Nicht nur schlecht belüftete, sondern auch zu enge Schuhe können Nagelpilz-Ursachen sein, denn Blasen und Druckstellen bieten Pilzen ein Portal in die Haut. Entsprechend sind der große und der kleine Zeh am häufigsten von Nagelpilz befallen, da sie die meiste Angriffsfläche für Schürfungen bieten.

Doch auch großflächige Verletzungen oder Entzündungen an ganz anderen Stellen des Körpers können Nagelpilz begünstigen. Sie nehmen das Immunsystem so sehr in Anspruch, dass es für eindringende Pilzsporen keine „Kapazitäten“ mehr frei hat.

Hohes Alter zählt zu den Nagelpilz-Ursachen

Ältere Menschen erkranken häufiger an Nagelpilz als junge. Dies liegt zum einen daran, dass das Immunsystem im Alter schwächer wird und die Erreger nicht mehr so effektiv ausgeschaltet werden. Gleichzeitig sorgt Arteriosklerose dafür, dass die Durchblutung der Füße nachlässt. Die Haut wird rissig und springt auf: eine perfekte Angriffsfläche für Keime, Bakterien und Pilze.

Nagelpilz und Zuckerkrankheit

Für Diabetiker gilt vieles, was auch alte Menschen für Nagelpilze anfällig macht. Auch sie leiden unter einem geschwächten Immunsystem und einer gestörten Durchblutung der Füße. Zusätzlich sorgt die Zuckerkrankheit bei ihnen für Sensibilitätsstörungen: Verletzungen an den Füßen werden oft zu spät oder gar nicht wahrgenommen. Über die Risse in der Haut können jedoch Dermatophyten eindringen und sich vermehren.

Nagelpilz durch die Einnahme von Medikamenten

Es gibt Medikamente, die die menschliche Abwehr schwächen und so zu Nagelpilz-Ursachen werden können. Dazu zählt beispielsweise eine Chemotherapie, die das Immunsystem der Patienten nahezu vollständig lahmlegt. Auch nach einer Organtransplantation sind immun supprimierende Medikamente unausweichlich. Selbst Antibiotika, die über eine längere Zeit eingenommen werden, und Cortison greifen in die natürlichen Abwehrmechanismen des Körpers ein und können ihn anfällig für Pilzerkrankungen machen.

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Wenn Sie zu einer der beschriebenen Risikogruppen für Nagelpilz gehören, sollten Sie Ihren Füßen erhöhte Aufmerksamkeit schenken. Besonders wichtig ist es dabei, sie stets trocken zu halten. Wählen sie luftiges Schuhwerk, wann immer es möglich ist, und leihen Sie sich keine Schuhe aus. Zudem sollten Sie Socken aus Baumwolle tragen, die Feuchtigkeit gut aufnehmen. Untersuchen Sie Ihre Füße regelmäßig auf Verletzungen und trocknen Sie sie nach dem Baden gründlich ab – vor allem in den Zehenzwischenräumen. Ihre Handtücher sollten Sie wöchentlich wechseln. Reagieren Sie schnell, falls trotz aller Vorsicht Symptome wie verdickte und verfärbte Nägel auftreten: Je früher Nagelpilz behandelt wird, desto schneller und einfacher ist die Therapie. Antipilz-Mittel wie beispielsweise Cremes mit dem Wirkstoff Bifonazol wie z. B. in dem rezeptfrei erhältlichen Canesten® EXTRA Nagelset haben sich als wirksam erwiesen. Neben dem pilzhemmenden und -abtötenden Bifonazol enthält das Set Harnstoff, der den pilzbefallenen Teil des Nagels auflöst, sodass dieser sich abtragen lässt. Die Canesten® EXTRA Creme gelangt dadurch an die infizierten Hautstellen und kann den Nagelpilz dort wirksam bekämpfen.

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