Fußpilz – Vorbeugung

Wie lässt sich Fußpilz vorbeugen?

Fußpilz VorbeugungEine Reihe von Verhaltensregeln und vorbeugenden Maßnahmen kann dazu beitragen, von vornherein eine Ansteckung mit Fußpilz zu vermeiden bzw. die weitere Ausbreitung einer bestehenden Fußpilz-Infektion zu verhindern. So ist es etwa ratsam, zur Fußpilz-Vorbeugung die Fußhaut und die Zehenzwischenräume regelmäßig auf Veränderungen wie Hautrisse, Hautschuppen, Rötungen oder Bläschen hin zu untersuchen, die auf eine Fußpilz-Infektion hinweisen. Auf diese Weise kann ein Fußpilz rechtzeitig entdeckt und behandelt werden.

Darüber hinaus sollte auf eine gesunde Lebensweise, eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und regelmäßige Bewegung geachtet werden, um das körpereigene Immunsystem zu stärken. Denn erst wenn die Immunabwehr geschwächt ist, haben die Fußpilz-Erreger überhaupt erst eine Chance, sich zu vermehren und eine Fußpilz-Infektion zu verursachen. Daneben gilt es vor allem, die üblichen Ansteckungsquellen von Fußpilz zu vermeiden und die Füße durch die richtige Hygiene und Pflege sowie durch das Tragen des richtigen Schuhwerks weniger anfällig für die ursächlichen Fußpilz-Erreger zu machen.

Die üblichen Übertragungswege von Fußpilz vermeiden:

Die ursächlichen Fußpilz-Erreger fühlen sich in einem feucht-warmen Milieu besonders wohl und kommen vor allem dort häufig vor, wo viele Menschen barfuß laufen. Aus diesem Grund ist das Risiko einer Ansteckung mit Fußpilz vor allem in öffentlichen Nasseinrichtungen besonders groß. Von Fußpilz betroffene Menschen verlieren dort beim Barfußlaufen Hautschüppchen, die Pilzpartikel enthalten, und verteilen diese unsichtbar auf dem Fußboden. Von dort gelangen die Fußpilz-Erreger auf die gesunde Fußhaut ebenfalls barfußlaufender Menschen.

Eine der wichtigsten Maßnahmen zur Vorbeugung von Fußpilz besteht deshalb darin, in Schwimmbädern, Saunen, öffentlichen Duschen und anderen Nasseinrichtungen niemals barfuß zu laufen, sondern stets Badeschlappen, Sandalen oder Flip-Flops zu tragen. Dasselbe gilt in öffentlichen Wasch- und Umkleideräumen oder in Gemeinschaftsduschen, etwa in Sportanlagen oder auf Campingplätzen, sowie in Turnhallen und Hotelzimmern, wo die Fuß- und Teppichböden eine potentielle Infektionsquelle darstellen. Durch das Tragen von Bade- oder Hausschuhen wird der Kontakt mit den Fußpilz-Erregern effektiv verhindert und so einer Fußpilz-Infektion vorgebeugt.

Weitere mögliche Infektionsquellen stellen die Holz- und Sitzflächen in der Sauna und gemeinsam benutzte Handtücher dar. In der Sauna sollte deshalb stets ein eigenes Handtuch untergelegt werden, um den direkten Kontakt mit den möglicherweise infizierten Oberflächen zu vermeiden. Handtücher – und auch Schuhe oder Socken – sollten niemals mit anderen geteilt und zudem regelmäßig gewaschen werden, am besten bei einer Temperatur von über 60 Grad. Nach der Wäsche sind die Fußpilz-Erreger in der Regel von den Textilien verschwunden.

Die richtige Fußhygiene und Fußpflege:

Da die Fußpilz-Erreger in eine aufgeweichte Haut besonders gut eindringen können und in einer feuchten Umgebung besonders schnell wachsen, ist im Rahmen der Fußhygiene und Fußpflege insbesondere darauf zu achten, die Füße möglichst trocken zu halten. Nach dem Schwimmbadbesuch oder nach dem Waschen sollten die Füße – vor allem die Zehenzwischenräume – deshalb stets sorgfältig abgetrocknet werden, bevor man Socken und Schuhe anzieht.

Unter Umständen kann zum Trocknen der Füße ein Fön auf niedriger Stufe oder Rotlicht zu Hilfe genommen werden. Wer sehr eng stehende Zehen hat oder zu schwitzenden Füßen neigt, kann zusätzlich Stoffstreifen zwischen die Zehen legen, um die Zehenzwischenräume trocken zu halten.

Darüber hinaus sollten die Füße täglich mit warmem Wasser und einer milden Seife oder rückfettenden Waschlotion gewaschen werden. Um einer zu trockenen Fußhaut und der Entstehung von kleinen Hautrissen, in die die Fußpilz-Erreger leichter eindringen können, vorzubeugen, empfiehlt es sich, die Füße regelmäßig mit speziellen Feuchtigkeitscremes zu pflegen.

Eine weitere vorbeugende Maßnahme gegen Fußpilz besteht darin, für gut durchblutete Füße zu sorgen. Hierfür empfehlen sich Wechselbäder, Wechselduschen und Schenkelgüsse, die die Durchblutung der Füße anregen. Lange Fußbäder sollten dagegen vermieden werden, da die Fußhaut dadurch übermäßig aufquillt und so anfälliger für das Eindringen der Fußpilz-Erreger ist.

 

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Die richtigen Strümpfe und Schuhe:

Schuhe und Strümpfe aus luftundurchlässigen Materialien sorgen dafür, dass die Füße übermäßig schwitzen. Dies bietet den Fußpilz-Erregern zum einen ein feucht-warmes Milieu, in dem sie sich besonders gut vermehren können. Zum anderen ist die feuchte, aufgeweichte Fußhaut anfälliger für ein Eindringen der Fußpilz-Erreger. Aus diesem Grund ist es zur Vorbeugung von Fußpilz wichtig, stets Schuhe und Strümpfe zu tragen, die die Füße atmen lassen und für eine gute Belüftung der Füße sorgen.

Das Tragen von Schuhen aus Kunststoff und Socken aus Synthetik sollte daher möglichst vermieden werden. Besser geeignet sind dagegen Schuhe aus luftdurchlässigen Materialien wie Leder oder modernen Mikrofasern sowie Strümpfe und Socken aus natürlichen, atmungsaktiven Materialien wie Wolle oder Baumwolle, die die durch das Schwitzen entstehende Fußfeuchtigkeit schnell wieder ableiten. Und auch auf die richtige Passform der Schuhe ist zu achten, da die Füße in gut passenden, bequemen Schuhen weniger schwitzen. Ebenfalls empfehlenswert ist das Tragen offener Schuhe wie Sandalen. Turnschuhe sollten nur für die Zeit des Sports getragen werden.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Vorbeugung von Fußpilz ist das regelmäßige Wechseln von Socken und Schuhen. Die Socken sollten täglich gewechselt werden und nach dem Tragen bei 60 Grad gewaschen werden. Die Schuhe sollten mindestens alle ein bis zwei Tage gewechselt werden. Am besten ist es, jeden Tag ein anderes Paar Schuhe zu wählen. Auf diese Weise können die Schuhe, die während des Tragens Feuchtigkeit aufnehmen, mindestens 24 Stunden trocknen, ehe sie erneut getragen werden.

Wer an einer Fußpilz-Infektion leidet oder gerade eine hinter sich hat, sollte die Schuhe zusätzlich mit einem speziellen Desinfektionsspray oder Antimykotikum behandeln, um möglicherweise vorhandene Fußpilz-Erreger abzutöten und so einer Ausbreitung bzw. dem Wiederauftreten einer Fußpilz-Infektion vorzubeugen. Die Socken können mit einem speziellen Waschmittel gewaschen werden.

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