Diagnose bakterielle Vaginose? Kein Grund zur Beunruhigung!

Viele Frauen leiden im Laufe ihres Lebens einmal oder sogar mehrfach unter einer bakteriellen Vaginose. Die Ursache dieser Scheideninfektion besteht in einer starken Vermehrung des Bakteriums Gardnerella vaginalis bei gleichzeitigem Rückgang der nützlichen Laktobakterien, die für eine Stabilisierung der Scheidenflora sorgen. Sie können eine Infektion mit bakterieller Vaginose anhand der typischen Beschwerden ohne Probleme selbst feststellen.

 

Die Diagnose der bakteriellen Vaginose

Wenn Sie befürchten, an einer bakteriellen Vaginose erkrankt zu sein, sollten Sie einen Termin bei Ihrem Gynäkologen vereinbaren, wenn:

  • Sie schwanger sind, denn eine unbehandelte bakterielle Vaginose kann ernste Konsequenzen für das ungeborene Leben haben.
  • Sie zum häufig von dieser Infektionskrankheit betroffen sind.
  • Sie unter einer chronisch geschwächten Immunabwehr leiden.

Der Frauenarzt nimmt gegebenenfalls einen Abstrich der Scheidenschleimhaut und lässt das Vaginalsekret im Labor untersuchen. Bei dieser Analyse ergibt sich die zweifelsfreie Diagnose, ob eine bakterielle Vaginose vorliegt.

Beratung Arzt

Bei Brennen, Jucken und vermehrtem Ausfluss im Intimbereich ist schnelles Handeln erforderlich.

Bakterielle Vaginose selbst erkennen

Diese Scheideninfektion geht mit typischen Symptomen einher, die es betroffenen Frauen leicht ermöglichen, die Krankheit zu identifizieren. Als charakteristisch gilt dabei der vermehrte unangenehme Ausfluss. Er besitzt:

  • eine graue beziehungsweise weißliche Farbe
  • eine dünnflüssige, schaumige l Beschaffenheit
  • einen durchdringenden, fischigen Geruch.

Darüber hinaus treten bei einer bakteriellen Vaginose gelegentlich auch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr auf. Die Vermehrung der ursächlichen Bakterienstämme und die Abnahme der Anzahl von Laktobazillen in der Scheidenflora führen darüber hinaus zu einem Anstieg des pH-Niveaus über einen Wert von 4,5.

Tipp: Der unkompliziert zu handhabende vaginale Selbsttest Canestest®, den Sie rezeptfrei in der Apotheke erhalten, zeigt Ihnen den pH-Wert Ihrer Scheidenflora an und unterstützt Sie dabei, eine bakterielle Vaginose zuverlässig festzustellen.

 

Bakterielle Vaginose – wie geht es nach der Diagnose weiter?

Nach der Feststellung, dass Sie aller Wahrscheinlichkeit nach an einer bakteriellen Vaginose leiden, beginnen Sie umgehend mit der Behandlung. Ihre Apotheke hält rezeptfreie Präparate bereit, die Sie unkompliziert selbst anwenden können. So wie das Canesbalance® Vaginalgel, welches mit Milchsäure den vaginalen ph-Wert reguliert, wirksam unangenehmen Geruch und Ausfluss behandelt und das natürliche Scheidenmilieu wiederherstellt. Schon nach kurzer Zeit bewirkt das Vaginalgel in der Regel eine deutliche Besserung Ihrer Beschwerden. Im Anschluss an die Behandlung einer vaginalen Infektion können die Milchsäurebakterien in Canesflor® Vaginalkapseln helfen, einem wiederkehrenden Auftreten einer bakteriellen Vaginose oder einer Pilzinfektion entgegenzuwirken.

 

Eine bakterielle Vaginose vermeiden – das können Sie tun

Um künftig die Infektion mit dieser unangenehmen Vaginalinfektion zu verhindern, helfen Frauen ein paar einfache Tipps. Nach dem Toilettengang achten Sie sorgsam darauf, dass keine Darmbakterien aus dem Bereich des Afters in die Scheidengegend gelangen können. Um dies zu gewährleisten, kommt der Wischtechnik entscheidende Bedeutung zu. Sie sollten stets von vorne nach hinten wischen, um die schädlichen Bakterien vom Scheidenbereich fernzuhalten. Außerdem sollten Frauen eine übertriebene Intimhygiene mit aggressiven Waschsubstanzen vermeiden. Es reicht völlig aus, den äußeren Intimbereich einmal täglich mit einer milden Waschlotion zu reinigen. Von der Benutzung von Intimsprays und -deos ist grundsätzlich abzuraten, weil sie das natürliche mikrobakterielle Gleichgewicht der Vaginalflora stören können. Auch chronischen Stress gilt es zu vermeiden, weil er die Entstehung einer bakteriellen Vaginose begünstigt. Regelmäßige Auszeiten, in denen Sie sich, gegebenenfalls auch mithilfe von Entspannungstechniken wie Yoga oder autogenem Training, ausruhen, helfen Ihnen dabei, eine Überlastungssituation zu vermeiden.

In Kooperation mit Bayer HealthCare

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