Bakterielle Vaginose

Wenn Sie eine vaginale Infektion belastet, muss das nicht immer Scheidenpilz sein.  Manchmal wird Scheidenpilz mit der bakteriellen Vaginose verwechselt. Als bakterielle Vaginose bezeichnen Mediziner eine Verschiebung im gesunden Keimmilieu der Scheide. Das gesunde Scheidenmilieu wird von einer großen Anzahl Milchsäure produzierender Bakterien bestimmt. Die enge Besiedlung sowie das saure Milieu halten pathogene, das heißt krankmachende Keime in Schach. Ist dieses natürliche Gleichgewicht gestört, kommt es zur bakteriellen Vaginose.

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Die Symptome der bakteriellen Vaginose

Eine bakterielle Vaginose ist eine unangenehme Erkrankung, die sich anhand der typischen Symptome leicht erkennen lässt:

  • Betroffene Frauen leiden unter trübem Ausfluss, der eine gräulich-weiße Farbe aufweist. Der Sekretfluss ist stärker als normal, häufig ist der Ausfluss sehr dünnflüssig oder leicht schaumig.
  • Charakteristisch für eine bakterielle Vaginose ist der unangenehm fischige Geruch des Sekrets.
  • Hautreizungen und Juckreiz im Bereich der Scheide können auftreten.
  • Schmerzen beim Wasserlassen oder Geschlechtsverkehr sind selten.

 

Durch die charakteristische Art des Ausflusses ist die bakterielle Vaginose auch von Laien leicht von einem Scheidenpilz zu unterscheiden. Bei Unsicherheiten bezüglich der Diagnose erhalten Sie in der Apotheke rezeptfrei einen Schnelltest für die Heimanwendung. Der vaginale Selbsttest Canestest® schafft mehr Klarheit, denn Sie finden selbst heraus, ob Sie an einer bakteriellen Infektion oder an Scheidenpilz leiden. Anhand eines kleinen Abstriches aus Ihrer Scheide, zusammen mit den entsprechenden Symptomen interpretiert, erhalten Sie innerhalb von zehn Sekunden das Ergebnis.

 

Das gesunde Scheidenmilieu

Die natürliche Vaginalflora einer Frau enthält eine unvorstellbar hohe Anzahl verschiedener Bakterien und Mikroorganismen. Lactobakterien stellen von Natur aus die größte Gruppe. In einem Kubikmillimeter Scheidenschleimhaut leben rund zwei Milliarden der nützlichen Bakterien, die auch Döderleinstäbchen genannt werden. Sie wandeln die in die Zellwände eingelagerte Glycogen in Milchsäure um. Damit sorgen sie für das natürlich saure Milieu im Intimbereich. Der pH-Wert in der Scheide liegt idealerweise niedriger als 4,5. Sind zu wenige Milchsäurebakterien vorhanden, steigt der pH-Wert an. Andere schädliche Bakterien können sich vermehren und so eine bakterielle Vaginose auslösen. Der häufigste Erreger ist Gardnerella vaginalis, aber auch andere pathogene Keime fühlen sich in der wenig sauren Umgebung wohl. Häufige Auslöser für den Ausbruch einer bakteriellen Vaginose sind:

  • hormonelle Schwankungen während des Zyklus
  • die Einnahme der Antibabypille
  • eine Behandlung mit Antibiotika
  • eine Belastung durch chronischen Stress
  • übertriebene Hygiene, besonders mit basischen Waschlotionen und Seifen.

Bakterielle Vaginosen behandeln

Die bakterielle Vaginose selbst ist nur unangenehm, aber nicht gefährlich. Allerdings zeigt Sie Ihnen deutlich, dass die natürliche Schutzfunktion Ihrer Scheide gestört ist. Daher ist es sinnvoll, die Erkrankung zu behandeln. Präparate, die Milchsäurenthalten, sind die sanfte Alternative zur Behandlung der bakteriellen Vaginose. Zu empfehlen ist die Therapie mit Canesbalance® Vaginalgel. Das Gel mit natürlichen Lactobakterien wird an sieben aufeinanderfolgenden Tagen in die Scheide eingebracht. Bereits am dritten oder vierten Behandlungstag ist eine deutliche Verbesserung zu erwarten. Die Anwendung ist dank der Einzelapplikatoren besonders bequem und einfach. Handeln Sie sofort bei den ersten Anzeichen. Milchsäurebakterien haltige Vaginalkapseln wie Canesflor®, die vorbeugend gegen Vaginalinfektionen wirken, sind als Medizinprodukte rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

 

Die bakterielle Vaginose in der Schwangerschaft

Bemerken Sie während einer Schwangerschaft Anzeichen einer bakteriellen Vaginose, suchen Sie bitte zeitnah einen Arzt auf. Das gestörte Scheidenmilieu begünstigt aufsteigende Infektionen, die eine Frühgeburt auslösen können. Außerdem kommt es häufiger zu Fieber nach der Entbindung oder Infektionen im Bereich von Wundnähten wie beim Dammschnitt. Ihr Arzt entscheidet gemeinsam mit Ihnen, ob eine Behandlung mit Lactobakterien ausreichend ist. In selten Fällen sind während einer Schwangerschaft Antibiotika zur Behandlung der bakteriellen Vaginose angezeigt.

In Kooperation mit Bayer HealthCare

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