Diagnose

Diagnose einer Pilzerkrankung

Die genaue Diagnose einer Pilzinfektion der Haut, Hautanhangsgebilde und Schleimhäute erfolgt in der Regel in drei Schritten, und zwar im Rahmen einer Anamnese und körperlichen Untersuchung, gefolgt von einem Erregernachweis im sogenannten Nativpräparat und einer Pilzkultur zur Erregerbestimmung.

Ärztliche Untersuchung und Anamnese

Mycoses des pieds - SymptômesImmer häufiger stecken sich Menschen mit einer Pilzerkrankung an. Dabei kann die Pilzerkrankung von einer relativ harmlosen oberflächlichen Pilzerkrankung bis zu meist tödlich verlaufenden systemischen Pilzerkrankungen variieren. Um diese unterschiedlich erkennbaren Pilzerkrankungen festzustellen, bedarf es einer Reihe von unterschiedlichen Untersuchungen.

Der erste Schritt, wenn Sie mit einem Verdacht auf eine Pilzerkrankung zum Arzt kommen, ist die sogenannte Anamnese. Diese wird grundsätzlich jedes Mal von einem Arzt vor der entsprechenden Behandlung durchgeführt und sollte Ihnen bestimmt schon einmal begegnet sein.Eine Anamnese ist nämlich grundsätzlich nichts anderes als das Abklären von möglichen Risikofaktoren, die mit Hilfe von Fragen durchgeführt wird. Doch ist diese Anamnese für den behandelnden Arzt oft entscheidend, um eine schnelle und effektive Behandlung einer Pilzerkrankung vornehmen zu können. Denn schon bei diesem Gespräch erkennt der Mediziner wichtige Details, die auf eine Pilzerkrankung hinweisen können.

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Erregernachweis

young scientist using microscopeWenn Sie an einer Pilzerkrankung (sog. Mykose) leiden, ist dies eine Infektion, die bei Menschen sehr häufig vorkommt und praktisch alle Bereiche des Körpers befallen kann. Dabei ist es wichtig, dass über einen Erregernachweis die Art des Pilzes festgestellt wird, der die Symptome hervorruft. Nur so kann dieser erfolgreich behandelt werden.

Ein mikroskopischer Erregernachweis ist der wichtigste Schritt auf dem Weg zu einer erfolgreichen Bekämpfung und Behandlung von Pilzinfektionen. Bei solch einem Erregernachweis handelt es sich letztendlich um die genaue Feststellung der Pilzart, die einen Organismus befallen und Symptome ausgelöst hat. Hierzu wird in der Regel unter anderem eine mikroskopische Untersuchung einer Probe von befallenem Gewebe durchgeführt. Häufig erfolgt der Erregernachweis per Mikroskop auch nach Anzüchten einer Pilzkultur aus Probenmaterial.

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Bestimmung eines Pilzerregers

NährbodenWenn die entsprechenden Symptome einer Pilzerkrankung auftreten, ist meist Eile geboten. Denn nicht selten kann eine solche Erkrankung schwerwiegende Folgen bis hin zum Tod haben. Vor allem bei immungeschwächten Personen ist ein erhöhtes Risiko eines tödlichen Verlaufs gegeben. Eine oberflächliche Pilzerkrankung, die meist die Haut und die Schleimhäute befällt, ist zwar in den meisten Fällen harmlos. Dennoch kann auch eine solche Erkrankung schnell, wenn man nicht Acht gibt und diese unterschätzt, zu einer systemischen Erkrankung führen. Hier werden die inneren Organe befallen, was die Erkrankung sehr riskant macht. Umso wichtiger ist eine schnelle und genaue Erregerbestimmung. Denn nur so kann dem Verlauf der Erkrankung effizient entgegengewirkt werden und einen tödliches Ergebnis verhindert werden.

Eine einfache und in der Praxis häufig angewendete Methode zur Bestimmung eines Pilzerregers ist eine mikroskopische Untersuchung. Die meisten Pilze sind nämlich so groß, dass man diese ohne große Probleme unter einem Mikroskop erkennen kann. So kann schnell festgestellt werden, ob sich der Anfangsverdacht an einer Mykose erkrankt zu sein, bestätigt.

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